Der Kauf einer Wickelkommode

In wohl jedem Kinderzimmer steht eine Wickelkommode, denn eigentlich gehört sie zur Grundausstattung dazu. Es gibt aber Unterschiede die vor einem Kauf bedacht werden sollten, ob es eine Wickelkommode, ein Wickeltisch oder ein Wickelregal sein soll.

Zu den unterschiedlichen Varianten kommen natürlich deren Vor- und Nachteile, die in die Überlegungen einfließen sollten. Am meisten wird die klassische Wickelkommode erworben, denn sie bietet nicht nur viel Stauraum, sondern beinhaltet auch Maßnahmen, die zur Sicherheit des Babys beitragen. So sollte eine Kommode das seitliche Herunterfallen verhindern, indem beide Seiten möglichst hohe Erhöhungen aufweisen. Damit sie zu einem Highlight im Kinderzimmer wird, sollte sie möglichst viele Fächer oder Schubladen haben.

Natürlich hat eine Wickelkommode auch einen Nachteil, denn in der Regel braucht sie ungemein viel Platz, der nicht immer vorhanden ist. Handelt es sich um ein eher kleines Kinderzimmer, gibt es jedoch eine Alternative. Die Kommode kann durch ein Wickelregal ersetzt werden.

Vorteile eines Wickelregals

Das Regal ist nicht nur kleiner, sondern auch um einiges leichter als eine Kommode und eignet sich perfekt für ein kleines Zimmer. Zudem sind sie auch im Preis um einiges billiger als ein Wickeltisch. Leicht lassen sie sich auch in unterschiedliche Zimmer tragen, wenn es einmal angebracht sein sollte.

Der Nachteil von einem Wickelregal ist der fehlende Stauraum, ist er doch vorhanden, handelt es sich meistens um offene Fächer, wo Abgelegtes auch schnell einstauben kann.

Ideal ist so ein Wickelregal dennoch, um Platz noch einmal einzusparen, können sie hochgeklappt  und müssen so nur bei Bedarf heruntergeklappt werden. Kleinere Utensilien wie zum Beispiel eine Wundsalbe, eine Cremedose oder Feuchttücher können trotz dem geringen Platz immer untergebracht werden. Leider haben nicht alle Regale seitliche Erhöhungen, die unbedingt sein sollten, denn nur so ist eine gewisse Sicherheit vorhanden.

Weitere Alternativen

Eine weitere Alternative zum altbekannten Wickeltisch ist der Wickelaufsatz. Er findet entweder auf der Waschmaschine, dem Wäschetrockner oder auf einem ganz normalen Tisch seinen Platz. Die Preise liegen eher niedrig und er ist zudem auch mobil und kann daher schnell verstaut werden.

Der große Nachteil bei einem Wickelaufsatz, es ist nicht der geringste Stauraum vorhanden und der ist nun einmal gerade in den ersten Wochen sehr wichtig. Babys brauchen nämlich nicht nur frische Windeln, sondern auch Cremes, Puder und Feuchttücher.

Weiterhin ist es auch mit der Sicherheit nicht gut bestellt, denn erstens verrutscht ein Wickelaufsatz gern und seitliche Erhöhungen gibt es auch nicht. Daher bleiben Eltern erfahrungsgemäß der guten, alten Wickelkommode treu und die wird in erster Linie aus Holz gekauft. Holz ist nicht nur äußerst robust, es sieht auch warm aus und kann in einigen Fällen sogar in einem späteren Kinderzimmer integriert werden. Hierzu reichen nur wenige Handgriffe aus und schon wird eine stilvolle Kommode daraus.

Eltern sollten beim Kauf einer Wickelkommode auch an ihr eigenes Wohl denken und sich je nach Körpergröße entscheiden. In den ersten Monaten muss ein Kind zwangsläufig sehr häufig gewickelt werden, ist die Kommode zu niedrig, kann das ohne weiteres auf den Rücken der Eltern gehen.

Natürlich spielt auch die Qualität der Wickelkommode ein großes Kriterium, denn Kinder werden schwerer und auch hier muss die Kommode stabil genug ausfallen. Das übrige Aussehen ist dann nicht nur vom persönlichen Budget abhängig, sondern zum  größten Teil vom Geschmack. Wickelkommoden gibt es in unterschiedliche Farben, mit mehr oder weniger Stauraum und in vielen Preisklassen.

Nach diesen Maßstäben sollte eine Wickelkommode ausgesucht werden: Sie sollte eine rückenschonende Höhe haben und seitliche Erhöhungen. Des Weiteren muss sie viel Stauraum bieten und nach dem Wickelalter, sollte sie umfunktioniert werden können. Zudem ist eine Kommode bei der Hygiene den anderen Alternativen um einiges voraus, denn sie ist leicht zu reinigen und im Übrigen sollte sie immer über eine weiche Unterlage verfügen.

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